Aktuelle Steuerinformationen

(Studentische) Aushilfskraft gesucht

Ich suche zur Erstellung von Schreib- und Buchhaltungsarbeiten eine Teilzeitkraft. Einsätze Montags und Freitags Vormittags wären wünschenswert. Gute Word- und Excel-Kenntnisse sollten vorhanden sein.

Ausbildung im dualen System – Steuerfachangestellte/r – Bachelor-Studium

Für das Ausbildungsjahr 2019 biete ich einen dualen Ausbildungsplatz im Bereich „Steuerfachangestellte/n“.
Neben der klassischen Ausbildung wird ein Studium an der Uni Düsseldorf angeboten.
Weitere Informationen findet man auf der Seite www.stbverband-duesseldorf.de „Die 3in1-Karriere in der Steuerberatung“
Bachelor-Studium und Steuerfachangestellten-Ausbildung kombinieren.

Welche Unterlagen dürfen Sie ab dem 1.1.2019 vernichten?

Es gibt verschiedene gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie diese berechnet werden lesen Sie hier:

Mit dem 31.12. beginnt die Aufbewahrungsfrist für die Unterlagen, bei denen im laufenden Jahr die letzen Aufzeichnungen getätigt wurden. Wenn beispielsweise im Jahr 2008 der Jahresabschluss erstellt wurde, können ab dem 1.1.2019 alle Unterlagen für das Jahr 2006 vernichtet werden. Allerdings ist eine weitere Voraussetzung, dass alle Steuerbescheide bestandskräftig sind.

Da es 6-jährige und 10-jährige Aufbewahrungsfristen für Geschäftsunterlagen gibt, ist wie folgt zu unterscheiden:

Alle Unterlagen, die als Buchungsgrundlagen gelten, sind 10 Jahre aufzubewahren. Andere Unterlagen wie z.B. Geschäftsbriefe, sind 6 Jahre aufzubewahren.

Auch Privatpersonen wurden zur Aufbewahrung von Unterlagen verpflichtet. Dies sind insbesondere Rechnungen, die in Zusammenhang mit Bauarbeiten, Renovierungen und Reparaturen stehen. Diese Verpflichtung wurde zur Bekämpfung der Schwarzarbeit eingeführt. Die Unterlagen sind 2 Jahre aufzubewahren. Die leistenden Unternehmer müssen diese Verpflichtung auf der Rechnung vermerken.

Es gibt auch längere Aufbewahrungsfristen. Z.B. 30 Jahre für Titel im Mahnverfahren, Urteile und Prozessakten.

Für Unterlagen, die das private Leben betreffen, gibt es keine Aufbewahrungspflichten, sollten aber das Leben lang aufbewahrt werden. Insbesondere sind dies Zeugnisse, Prüfungsurkunden, Geburts-, Sterbe- und Heiratsurkunden usw.

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da.

Bei der Kassen-Nachschau darf der Prüfer keine Steuern in bar eintreiben!

Sie können davon ausgehen, dass Sie einem Betrüger, und keinem Finanzbeamten gegenüberstehen, wenn der Prüfer im Rahmen einer Kassen-Nachschau, Bargeld von Ihnen für eventuelle Verstöße in der Kassenführung fordert.

Im Rahmen einer Kassen-Nachschau ist der Prüfer weder dazu befugt, Steuern festzusetzen, noch einzutreiben. Die Geldanforderung sollten Sie sich umgehend schriftlich aushändigen lassen. Informieren Sie auch sofort die Polizei.

Bei Einführung der Umsatzsteuer- und der Lohnsteuernachschau sind solche Fälle vorgekommen. Mit den Ängsten vor Ordnungsgeldern und Betriebsschließungen haben die vermeintlichen Prüfer vor allem nicht deutsch sprechende Unternehmer aufgesucht. Ähnliche Fälle dürften bei der Kassen-Nachschau ebenfalls zu erwarten sein.

Vereinnahmung von Fremdgeldern

Häufig werden von Rechtsanwältin/en Fremdgelder eingenommen. Diese sind in der Buchhaltung meist über das Konto „durchlaufende Posten“ verbucht worden.
Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) ist darauf zu achten, dass sich der Geldfluss von Fremdgeldern und eigenen Einnahmen exakt trennen lässt. Nach Ansicht des BFH ist durch die Vermischung der Gelder auf ein und dasselbe (Bank)Konto nicht mehr festzustellen, ob es sich tatsächlich um Fremdgelder oder eigene Vergütung, handelt. Die Konsequenz daraus: Alle Einnahmen müssen, als „eigene Einnahmen“ der Umsatzsteuer unterworfen werden.
Mein Rat: Es sollten getrennte (Bank)Konten für die eigenen Einnahmen und die Fremdgelder eingerichtet und geführt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Fremdgelder nicht der Umsatzsteuer zu unterwerfen sind.

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