Aktuelle Steuerinformationen

Vereinnahmung von Fremdgeldern

Häufig werden von Rechtsanwältin/en Fremdgelder eingenommen. Diese sind in der Buchhaltung meist über das Konto „durchlaufende Posten“ verbucht worden.
Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) ist darauf zu achten, dass sich der Geldfluss von Fremdgeldern und eigenen Einnahmen exakt trennen lässt. Nach Ansicht des BFH ist durch die Vermischung der Gelder auf ein und dasselbe (Bank)Konto nicht mehr festzustellen, ob es sich tatsächlich um Fremdgelder oder eigene Vergütung, handelt. Die Konsequenz daraus: Alle Einnahmen müssen, als „eigene Einnahmen“ der Umsatzsteuer unterworfen werden.
Mein Rat: Es sollten getrennte (Bank)Konten für die eigenen Einnahmen und die Fremdgelder eingerichtet und geführt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Fremdgelder nicht der Umsatzsteuer zu unterwerfen sind.

Neues Kassengesetz- Die Neuerungen im Überblick

Am 16.12.20106 stimmte der Bundesrat dem Gesetzentwurf zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen zu. Lesen Sie alles Wichtige hierzu hier:

Kassengesetz

PC-gestütztes Kassensystem ist grundsätzlich manipulationsanfällig

Der 7. Senat des Finanzgerichts Münster hat mit Urteil vom 29. März 2017 (Az. 7 K 3675/13 E,G,U) zu der Frage Stellung genommen, unter welchen Voraussetzungen ein PC-gestütztes Kassensystem ausnahmsweise als nicht manipulierbar angesehen werden kann. Im Streitfall hat er ein auf der Software Microsoft Access basierendes System als manipulationsanfällig angesehen.
Sollten Sie Fragen zu Ihrem Kassensystem haben, gebe ich Ihnen gerne persönlich,telefonisch oder per email, Auskunft.

Photovoltaikanlage – die Zeit drängt!

Wenn Sie im Jahr 2015 Besitzer einer Photovoltaikanlage geworden sind, ist es notwendig, einige steuerliche Punkte zu berücksichtigen!

Auch wenn Sie keinen Betrieb besitzen, werden Sie durch die Anlage zum Unternehmer – zumindest nach Umsatzsteuerrecht. Voraussetzung ist, dass Sie Ihren Strom in das öffentliche Netz einspeisen. (mehr …)

Gute Neuigkeiten zu elektronisch übermittelten Kontoauszügen!

Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder haben beschlossen, ab sofort auch elektronische Kontoauszüge als Buchungsbeleg anzuerkennen. Bedingung dafür ist, dass die elektronischen Auszüge beim Eingang vom Unternehmer (Steuerpflichtigen) auf ihre Richtigkeit geprüft werden und dieses Vorgehen doku-mentiert/protokolliert wird. (mehr …)

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