Aktuelle Steuerinformationen

Betriebswirtschaftliche Beratung – schnell – verständlich – einprägsam

Um die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens zu erkennen bedarf es keiner großen, zeitaufwändigen Diagnose.
Wie wäre es, wenn Sie ein Zeugnis für Ihr Unternehmen in die Hand bekommen? Ganz nach dem Muster der bekannten Schulnoten werden die Kennzahlen Ihres Unternehmens, im Vergleich zu anderen gleich ausgerichteten Unternehmen, bewertet. Für Sie entsteht kein Zeitaufwand.

Ich kann in kurzer Zeit auf Basis Ihrer Summen- und Saldenliste nutzbare Analysen, Kennzahlen und Reportings mit Handlungsempfehlungen erstellen.

Gerne spreche ich mit Ihnen darüber!

Ausbildung im dualen System – Steuerfachangestellte/r – Bachelor-Studium

Für das Ausbildungsjahr 2020 biete ich einen dualen Ausbildungsplatz im Bereich „Steuerfachangestellte/n“.
Neben der klassischen Ausbildung wird ein Studium an der Uni Düsseldorf angeboten.
Weitere Informationen findet man auf der Seite www.stbverband-duesseldorf.de „Die 3in1-Karriere in der Steuerberatung“
Bachelor-Studium und Steuerfachangestellten-Ausbildung kombinieren.

Welche Unterlagen dürfen Sie ab dem 1.1.2020 vernichten?

Es gibt verschiedene gesetzliche Aufbewahrungsfristen, wie diese berechnet werden lesen Sie hier:

Mit dem 31.12. beginnt die Aufbewahrungsfrist für die Unterlagen, bei denen im laufenden Jahr die letzen Aufzeichnungen getätigt wurden. Wenn beispielsweise im Jahr 2009 der Jahresabschluss erstellt wurde, können ab dem 1.1.2020 alle Unterlagen für das Jahr 2007 vernichtet werden. Allerdings ist eine weitere Voraussetzung, dass alle Steuerbescheide bestandskräftig sind.

Da es 6-jährige und 10-jährige Aufbewahrungsfristen für Geschäftsunterlagen gibt, ist wie folgt zu unterscheiden:

Alle Unterlagen, die als Buchungsgrundlagen gelten, sind 10 Jahre aufzubewahren. Andere Unterlagen wie z.B. Geschäftsbriefe, sind 6 Jahre aufzubewahren.

Auch Privatpersonen wurden zur Aufbewahrung von Unterlagen verpflichtet. Dies sind insbesondere Rechnungen, die in Zusammenhang mit Bauarbeiten, Renovierungen und Reparaturen stehen. Diese Verpflichtung wurde zur Bekämpfung der Schwarzarbeit eingeführt. Die Unterlagen sind 2 Jahre aufzubewahren. Die leistenden Unternehmer müssen diese Verpflichtung auf der Rechnung vermerken.

Es gibt auch längere Aufbewahrungsfristen. Z.B. 30 Jahre für Titel im Mahnverfahren, Urteile und Prozessakten.

Für Unterlagen, die das private Leben betreffen, gibt es keine Aufbewahrungspflichten, sollten aber das Leben lang aufbewahrt werden. Insbesondere sind dies Zeugnisse, Prüfungsurkunden, Geburts-, Sterbe- und Heiratsurkunden usw.

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da.

Neue Grenze für umsatzsteuerliche Kleinunternehmer

Anhebung der Grenze für die umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung von 17.500 € auf 22.000 €

Worum es geht und wer von der Kleinunternehmerregelung profitiert
Die Unternehmer, die unter die Kleinunternehmerregelung fallen, müssen für Lieferungen und sonstige entgeltliche Leistungen im Inland keine Umsatzsteuer erheben. Im Gegenzug darf aber auch keine Vorsteuer geltend gemacht werden.

Ab 1.1.2020 können inländische Kleinunternehmer, deren Gesamtumsatz (brutto) im vorangegangenen Jahr 22.000 € (zuvor 17.500 €) nicht überstiegen hat und im laufenden Jahr voraussichtlich 50.000 € nicht übersteigen wird, von der Gesetzesänderung profitieren.

Dies betrifft alle Unternehmer, die in 2019 (!) die Umsatzgrenze von 22.000 € nicht überschritten haben und deren Umsätze 2020 voraussichtlich 50.000 € nicht übersteigen wird.
Gerne berate ich Sie individuell zu diesem Thema.

Bei der Kassen-Nachschau darf der Prüfer keine Steuern in bar eintreiben!

Sie können davon ausgehen, dass Sie einem Betrüger, und keinem Finanzbeamten gegenüberstehen, wenn der Prüfer im Rahmen einer Kassen-Nachschau, Bargeld von Ihnen für eventuelle Verstöße in der Kassenführung fordert.

Im Rahmen einer Kassen-Nachschau ist der Prüfer weder dazu befugt, Steuern festzusetzen, noch einzutreiben. Die Geldanforderung sollten Sie sich umgehend schriftlich aushändigen lassen. Informieren Sie auch sofort die Polizei.

Bei Einführung der Umsatzsteuer- und der Lohnsteuernachschau sind solche Fälle vorgekommen. Mit den Ängsten vor Ordnungsgeldern und Betriebsschließungen haben die vermeintlichen Prüfer vor allem nicht deutsch sprechende Unternehmer aufgesucht. Ähnliche Fälle dürften bei der Kassen-Nachschau ebenfalls zu erwarten sein.

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